Taktiler Hunger ist ein Zustand, in dem wir einen unwiderstehlichen Drang verspüren, etwas zu essen, obwohl wir keinen physischen Hunger haben. Anstatt damit umzugehen und uns zu erklären, dass ein Snack jetzt nicht notwendig ist, lassen wir uns vom taktilen Hunger besiegen und essen überschüssiges Essen.
Aber wie kann man den taktilen Hunger besiegen? Zuerst ist es notwendig zu verstehen, woher es kommt. Meistens wird taktiler Hunger durch emotionalen Stress oder Langeweile verursacht. Wenn wir uns deprimiert, nervös oder einfach nur gelangweilt fühlen, beginnen wir, Trost beim Essen zu suchen. Um den taktilen Hunger zu besiegen, ist es daher notwendig zu lernen, mit emotionalen Erfahrungen ohne die Hilfe von Snacks umzugehen.
Der erste Schritt besteht darin, zu lernen, die Signale des taktilen Hungers zu erkennen. Manchmal, wenn wir einen Snack haben wollen, reicht es tatsächlich aus, ein Glas Wasser zu trinken oder einen Apfel zu essen. Es ist auch hilfreich zu lernen, zwischen echtem Hunger und taktilem zu unterscheiden. Wenn Sie kürzlich gegessen haben und sich satt fühlen, aber trotzdem etwas anderes essen möchten, ist es wahrscheinlich ein taktiler Hunger.
Taktiler Hunger: Wie man Snacks kontrolliert
Wie kontrolliert man Snacks und bewältigt taktilen Hunger?
1. Unterscheiden Sie zwischen echtem Hunger und taktilem Hunger.
Bewerten Sie Ihre körperlichen Empfindungen, bevor Sie einen Snack machen. Wenn Sie wirklich hungrig sind, benötigt Ihr Körper Nahrung. Wenn Sie aufgrund von sensorischen Reizen nur einen Snack haben, versuchen Sie, sich abzulenken und den Snack für eine Weile zu verschieben.
2. Finde deine Auslöser für taktilen Hunger heraus.
Achten Sie auf Situationen, in denen Sie Lust auf einen Snack haben. Es kann eine Gewohnheit sein, zu bestimmten Tageszeiten zu essen, das Geräusch einer Packung Chips zu hören oder den Geruch von Backwaren zu riechen. Schreiben Sie Ihre Auslöser auf und versuchen Sie, sie zu vermeiden oder einen Ersatz zu finden, der Ihrem Bedürfnis entspricht.
3. Planen Sie gesunde Snacks.
Wenn Sie noch einen Snack brauchen, versuchen Sie, eine gesunde Mahlzeit zu planen. Bereiten Sie Gemüse, Obst oder Nüsse im Voraus vor, um eine Alternative zu schädlichen Lebensmitteln zur Hand zu haben. Sie können auch versuchen, Wasser zu trinken oder eine Tasse Kräutertee zu trinken, um Ihren Durst zu stillen und vom Verlangen nach einem Snack abzulenken.
4. Ersetzen Sie Nahrung durch sensorische Reize.
Anstelle eines Snacks können andere sensorische Reize verwendet werden, die Ihren Wunsch befriedigen können. Berühren Sie ein weiches Material, hören Sie angenehme Musik oder genießen Sie Aromatherapie.
Die Kontrolle des taktilen Hungers erfordert Bewusstsein und Selbstkontrolle. Üben Sie diese Strategien schrittweise, um sich allmählich von unnötigen Snacks zu befreien und zu lernen, auf Ihren Körper zu hören.
Warum wir ständig naschen
Ständiges Naschen kann durch mehrere Faktoren verursacht werden, die unser Verhalten und unseren Appetit beeinflussen.
1. Emotionaler Zustand: Oft wenden wir uns dem Essen zu, um Trost zu finden und Stress abzubauen. Dies liegt an der Anwesenheit des Stresshormons Cortisol, das den Appetit erhöhen kann.
2. Fehlernährung: Nährstoffmangel und mangelhafte Nahrung können zu anhaltendem Hungergefühl und Naschen führen. Ein Mangel an bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen kann zu einem abnormalen Anstieg des Appetits führen.
3. Umgebung und Gewohnheiten: Im Büro zu arbeiten oder einfach nur in der Nähe des Essens zu sein, kann die Bedingungen für häufige Snacks schaffen. Tische, Regale und ein Kühlschrank sind in der Nähe, daher erliegen wir oft der Versuchung.
4. Schlaf und Müdigkeit: Schlafmangel und allgemeine Müdigkeit können zu häufigeren Snacks führen. Der Körper versucht, Energie aus der Nahrung zu gewinnen, um Müdigkeit auszugleichen.
Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Mahlzeiten, körperliche Aktivität sowie die Kontrolle über Emotionen und Stress werden helfen, mit ständigem Hunger und Naschen fertig zu werden.
Faktoren, die zum Naschen beitragen
In unserem modernen Leben gibt es viele Faktoren, die zum Auftreten von Snacks beitragen. Sie können sowohl extern als auch intern sein und am häufigsten unfreiwillig unsere Essgewohnheiten beeinflussen.
Einer der Hauptfaktoren ist der emotionale Zustand. Stress, Müdigkeit, Stumpf können zu einem erhöhten Bedürfnis nach einem Snack führen. In solchen Momenten wird Essen zu einem Mittel zur Beruhigung, Ablenkung und zum Ausgleich emotionaler Beschwerden.
Ein weiterer Faktor ist das Vorhandensein von schlechten Essgewohnheiten, wie zum Beispiel das ständige Verlangen nach etwas Süßem oder die Gewohnheit, vor dem Fernseher zu essen. Diese Gewohnheiten erzeugen einen bedingten Reflex, wenn eine bestimmte Tageszeit oder ein Ereignis zum Auslöser für einen Snack wird.
Auch physiologische Faktoren wie Schlafmangel, Vitaminmangel, niedriger Blutzucker oder falsche Ernährung können dazu führen, dass Sie sich hungrig fühlen und Lust auf einen Snack haben.
Soziale Faktoren spielen ebenso eine Rolle wie die Umgebung und die Beispiele, die wir jeden Tag sehen. Wenn Kollegen im Büro jeden Tag einen Snack in einem Café einnehmen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie dasselbe tun, sehr hoch.
Es ist wichtig zu verstehen, dass das Naschen nicht immer durch echten Hunger verursacht wird, sondern eher eine Gewohnheit oder Reaktion auf äußere Faktoren ist. Sie können unnötige Snacks loswerden, indem Sie sie durch nützliche Gewohnheiten und eine aufmerksamere Einstellung zu Ihrer emotionalen und physischen Natur ersetzen.