Den Beginn der Arbeit bei Erstgeburten zu bestimmen, ist für werdende Mütter oft keine leichte Aufgabe. Schließlich beschreiben Ärzte und Schwangerschaftsbücher viele mögliche Anzeichen, aber wie kann man verstehen, dass es an der Zeit ist zu gebären?
Eines der wichtigsten Anzeichen für den Beginn der Arbeit sind Kontraktionen. Sie treten als Folge einer Kontraktion der Gebärmutter auf und manifestieren sich als Schmerzen im Unterbauch. Kontraktionen werden regelmäßig und nehmen im Laufe der Zeit an Intensität zu. Eine Besonderheit von Geburtskämpfen ist, dass sie auch in Ruhe weitergehen, wenn die werdende Mutter liegt und sich ausruht.
Ein weiteres Zeichen für den Beginn der Arbeit ist die Abreise von Schleim aus dem Genitaltrakt. Dies ist ein sogenannter Korkzufluss, der wie ein Gelatine-Korken aussehen kann oder wie eine fleckige Verunreinigung aussieht. Der Abfall des Korkens zeigt an, dass sich der Gebärmutterhals auf die Geburt vorbereitet und sich öffnet.
Eines der wichtigsten Anzeichen für den Beginn der Arbeit ist auch ein Gefühl von Unbehagen im unteren Rückenbereich. Der Schmerz kann ziehen oder scharf sein und von einem Gefühl der Schwere begleitet sein. Dies liegt daran, dass der Uterus zu sinken beginnt und sich auf die aktive Entbindungsphase vorbereitet.
Erste Geburtssignale
Die Vorahnung der bevorstehenden Geburt eines Kindes wird oft von verschiedenen physiologischen und emotionalen Veränderungen bei einer Frau begleitet. Geburtssignale können sich auf unterschiedliche Weise manifestieren, umfassen jedoch in den meisten Fällen die folgenden Symptome:
- Abnehmender Bauch: vor der Geburt beginnt die Gebärmutter zu sinken und der Bauch wird unter dem Bauchnabel.
- Erhöhter Herzschlag: eine Frau kann aufgrund von nervöser Erregung oder körperlicher Aktivität einen Herzschlag haben.
- Häufige Toilettenbesuche: der innere Druck auf die Blase nimmt zu, so dass eine Frau das Bedürfnis verspürt, häufiger zu urinieren.
- Beschwerden oder Schmerzen im Unterbauch: Eine Frau kann leichte Kontraktionen erfahren, ähnlich wie Menstruationsschmerzen.
- Schwellungen und Schmerzen in den unteren Extremitäten: als Folge der Flüssigkeitsretention im Körper kann eine Frau Schwellungen und Schmerzen in den Beinen und Füßen haben.
- Mukoviszidaler Korken: vor der Geburt kann sich bei einer Frau ein Schleimstopfen lösen, der wie ein Schleimgerinnsel mit Blutverunreinigungen aussieht.
Wenn eine Frau eines oder mehrere der oben genannten Anzeichen hat, kann dies auf den Beginn der Arbeit hinweisen und die Notwendigkeit, einen Arzt für weitere Konsultationen und Beobachtungen aufzusuchen.
Gebärmutterkontraktionen als Hauptmerkmal
Gebärmutterkontraktionen können in Form eines schmerzhaften oder krampfhaften Schmerzes im Unterbauch oder im unteren Rückenbereich gefühlt werden. Sie beginnen normalerweise schwach und unregelmäßig, werden aber im Laufe der Zeit stärker, länger und regelmäßiger.
Um den Beginn der Arbeit zu bestimmen, ist es notwendig, auf mehrere Merkmale der Gebärmutterkontraktionen zu achten:
- Regelmäßigkeit: Gebärmutterkontraktionen sollten in bestimmten Zeitabständen wiederholt werden;
- Intensität: Mit jedem neuen Kampf werden die Empfindungen stärker und schmerzhafter;
- Dauer: Kontraktionen werden mit der Zeit länger;
- Periodizität: Kontraktionen werden immer häufiger und näher zueinander.
Wenn die Gebärmutterkontraktionen diese Zeichen erfüllen und sich weiterhin für Dauer verstärken, ist dies das erste Anzeichen für den Beginn der Arbeit bei Erstgeburten. In diesem Fall sollte die Frau zu weiteren Beobachtungen einen Arzt oder eine Geburtsstation aufsuchen.
Veränderung des Gebärmutterhalses
Im normalen Zustand ist der Gebärmutterhals geschlossen und seine Länge beträgt etwa 2,5-3 cm. Jedoch beginnt der Gebärmutterhals, wenn sich der Beginn der Geburt nähert, Veränderungen unter dem Einfluss von Hormonen und physiologischen Prozessen zu erfahren.
1. Schrittweise Kontraktion des Gebärmutterhalses.
Zu Beginn der Wehen schrumpft der Gebärmutterhals allmählich und wird weich und elastisch. Dies kann innerhalb weniger Tage oder Wochen vor Beginn echter Kämpfe auftreten.
2. Verdickung und Kontraktion des Gebärmutterhalses.
Unter dem Einfluss von Hormonen wird der Gebärmutterhals dichter und verdickter. Es beginnt auch allmählich zu schrumpfen und lässt den fetalen Kopf in das Becken der Mutter fallen.
3. Öffnung des Gebärmutterhalses.
Allmählich beginnt sich der Gebärmutterhals zu öffnen – dies kann sich als eine kleine Durchbiegung am Anfang und später durch eine progressive Ausdehnung bemerkbar machen. Die Öffnung des Gebärmutterhalses ist das Hauptzeichen echter Kontraktionen und des Beginns der aktiven Geburtsphase.
Es ist wichtig sich daran zu erinnern, dass eine Veränderung des Gebärmutterhalses nur eines der Anzeichen für den Beginn der Arbeit ist und in Verbindung mit anderen Symptomen behandelt werden sollte.