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Wie erkennt man eine bipolare Störung und unterscheidet sie von normalen Stimmungen

Eine bipolare Störung, die früher als Maniako-depressive Psychose bezeichnet wurde, ist eine schwere psychische Erkrankung, die Stimmung, Energie und die Fähigkeit beeinflusst, im täglichen Leben zu funktionieren. Menschen mit bipolarer Störung erleben Episoden von Euphorie, die als manische Episoden bekannt sind, und Perioden tiefer Depression, die ihre Stimmung und Aktivität erheblich beeinflussen können.

Eine bipolare Störung kann jedoch schwer zu erkennen sein, da ihre Symptome normalen Stimmungsschwankungen ähneln können. Manche Menschen glauben, dass ihre emotionalen Schwankungen nur ein normaler Teil des Lebens sind und sie gehen nicht zur psychiatrischen Beratung. Aber die Erkennung einer bipolaren Störung ist von großer Bedeutung, um die notwendige Behandlung zu erhalten und die Lebensqualität zu verbessern.

Es gibt einige wichtige Unterschiede zwischen einer bipolaren Störung und normalen Stimmungen. Diese Störung ist durch häufige Episoden manischer Erregung gekennzeichnet, die von übermäßiger Energie, erhöhter Aktivität und erhöhtem Selbstwertgefühl begleitet werden. Diese Episoden können zu einem Hindernis für das normale Funktionieren im täglichen Leben werden.

Die Symptome einer Depression können auch für eine bipolare Störung unverwechselbar sein. Bei Menschen mit dieser Störung neigen depressive Episoden dazu, intensiver und länger zu sein. Sie können tiefe Traurigkeit, Müdigkeit und einen Verlust des Interesses an früheren Hobbys erfahren. Wenn keine Behandlung vorliegt, können diese Episoden zu einer verminderten Produktivität und sogar zu Selbstmordgedanken führen.

Anzeichen einer bipolaren Störung

1.Manie:helle, aufgeregte Stimmung;
2.Manie:erhöhte Energie und Aktivität;
3.Manie:unfähigkeit sich zu konzentrieren und sich unwiderstehlich zu fühlen;
4.Manie:gesprächig und schnell wechselnde Konversationsthemen;
5.Manie:verminderter Schlaf, ohne sich müde zu fühlen;
6.Manie:ein dramatischer Anstieg des Selbstwertgefühls und des Gefühls von Bedeutung;
7.Depression:tiefe Traurigkeit, Entmutigung und mangelndes Interesse am Leben;
8.Depression:energieverlust, Müdigkeit und Schwierigkeiten bei der Erfüllung gewohnter Aufgaben;
9.Depression:schlafprobleme (Schlaflosigkeit oder übermäßige Schläfrigkeit);
10.Depression:veränderung von Appetit und Gewicht;
11.Depression:schwierigkeiten bei der Konzentration und Entscheidungsfindung;
12.Depression:Selbstmordgedanken oder Selbstmordversuche.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie oder einer Ihrer Angehörigen eine bipolare Störung haben könnte, ist es wichtig, einen Spezialisten zur Diagnose und Behandlung zu konsultieren.

Wie erkennen

Es kann schwierig sein, das Vorhandensein einer bipolaren Störung zu bestimmen, insbesondere für unerfahrene Menschen. Es gibt jedoch einige Anzeichen, auf die es sich zu achten lohnt:

  1. Stimmungswandel: eine Person ist während manischer Episoden mit aller Kraft in einem Zustand der Euphorie und Erregung und versinkt dann in einer tiefen Depression.
  2. Aktivitätsänderung: Während einer manischen Episode kann eine Person ungewöhnlich energisch sein, eine erhöhte Aktivität und einen starken Anstieg von Interessen und Zielen haben. In einer depressiven Zeit kann es Aktivität, Energie und Interesse an Aktivitäten verringern.
  3. Schlafveränderung: Eine bipolare Störung kann den Schlaf einer Person beeinträchtigen und Schlaflosigkeit während manischer Episoden und Schläfrigkeit während depressiver Zustände verursachen.
  4. Denkprozesse verändern: während einer manischen Periode kann eine Person einen Sturm von Ideen, fließende Gedanken und schnelle Kommunikation erfahren. In einer depressiven Zeit können sich die Denkprozesse verlangsamen und eine Person kann Schwierigkeiten haben, sich zu konzentrieren und Entscheidungen zu treffen.
  5. Verhaltensänderung: eine Person mit einer bipolaren Störung kann während manischer Episoden unzureichende Aktivitäten und riskantes Verhalten sowie eine Veränderung von Appetit und Gewicht aufweisen.
  6. Dauer und Häufigkeit von Episoden: eine bipolare Störung manifestiert sich typischerweise in zyklischen Episoden, die mehrere Tage, Wochen oder Monate andauern und dann durch Perioden normaler Stimmung ersetzt werden können.

Wenn Sie diese Anzeichen bei sich selbst oder einem geliebten Menschen bemerken, wird empfohlen, einen Arzt oder Psychiater zur weiteren Beurteilung und Diagnose zu konsultieren. Selbstdiagnose und Selbstmedikation können gefährlich und unwirksam sein, daher ist es wichtig, professionelle Hilfe zu erhalten.

Was unterscheidet eine bipolare Störung von normalen Stimmungen?

Um zu verstehen, dass eine Stimmungsstörung durch eine bipolare Störung verursacht wird und nicht nur durch eine Stimmungsänderung, sollten Sie auf die folgenden Zeichen achten:

  1. Die Dauer der Episoden. Im Falle einer bipolaren Störung dauern die Perioden von Manie oder Depression in der Regel mehrere Tage, Wochen oder sogar Monate an, während die üblichen Stimmungsschwankungen normalerweise innerhalb weniger Stunden oder Tage verschwinden.
  2. Intensität. Die Symptome einer bipolaren Störung können viel intensiver sein als natürliche Stimmungsschwankungen. Zum Beispiel kann sich eine Periode der Manie durch erhöhte Energie, Reizbarkeit, Gesprächigkeit und ein verringertes Schlafbedürfnis manifestieren.
  3. Negative Auswirkungen auf das tägliche Leben. Eine bipolare Störung wird oft von erheblichen Beeinträchtigungen in Arbeit, Lernen und Beziehungen begleitet. Menschen mit dieser Störung können Schwierigkeiten haben, Aufgaben zu erfüllen, zu studieren und Probleme in der Interaktion mit ihrer Familie und anderen zu haben.
  4. Zyklizität. Eines der Hauptzeichen einer bipolaren Störung ist die Stimmungszyklizität. Dies bedeutet, dass Episoden von Manie und Depression nach bestimmten Zeiträumen wieder auftreten.

Es ist wichtig zu beachten, dass nur ein Arzt eine bipolare Störung diagnostizieren kann. Wenn Sie ähnliche Anzeichen bei sich selbst oder einem geliebten Menschen bemerken, wird empfohlen, einen Psychiater oder einen Psychologen zu konsultieren, um professionelle Hilfe zu erhalten.