Betriebskapital - dies sind Objekte, die in Produktions- und Wirtschaftsprozessen verwendet werden, um Produkte zu erhalten, Arbeiten zu erledigen oder Dienstleistungen zu erbringen. Dazu gehören verschiedene Geräte, Maschinen, Werkzeuge, Fahrzeuge, Gebäude und andere materielle Vermögenswerte.
Jedoch können nicht alle Objekte in das Betriebskapital aufgenommen werden. Nach den internationalen Rechnungslegungsstandards (ICBMS) gelten nur solche, die bestimmte Kriterien erfüllen, als normierte Betriebsmittel.
Hier sind einige Beispiele für Objekte, bei denen es sich nicht um normierte Betriebsmittel handelt:
- Grundstück. Nach MSBU werden Grundstücke in das Anlagevermögen und nicht in das Umlaufvermögen einbezogen.
- Immobilien und unbewohnte Räume. Sie beziehen sich auch auf Anlagevermögen und sind nicht Teil des Betriebsvermögens.
- Finanzinstrumente. Dies sind Aktien, Anleihen, Anteile, die sich auf finanzielle Anlagen beziehen, nicht auf Umlaufvermögen.
Dies sind nur einige Beispiele für Objekte, die nicht unter die Definition des Betriebsvermögens fallen. Die korrekte Definition und Klassifizierung von Objekten ist für die korrekte Rechnungslegung und Berichterstattung eines Unternehmens unerlässlich.
Normierbares Betriebskapital: Was steht auf der Liste
1. Rohstoffe und Materialien, die für die Produktion benötigt werden. Dies können verschiedene Rohstoffkomponenten, Halbzeuge, Ersatzteile sein.
2. Die Waren sind im Produktionsprozess. Dies sind Produkte, die sich in der Verarbeitung oder Montage befinden und noch nicht zum Verkauf bereit sind.
3. Fertigwaren. Dies sind Produkte, die einen vollständigen Produktionszyklus durchlaufen haben und bereit sind, auf dem Markt zu verkaufen.
4. Die Waren sind gelagert. Dies sind Waren, die auf Lager sind und noch nicht verkauft wurden. Sie können sowohl Fertigprodukte als auch Rohstoffe für die Produktion sein.
5. Forderung. Dies ist das Geld, das von Käufern für die verkauften Waren oder Dienstleistungen erhalten werden muss.
6. Bargeld auf Girokonten. Dies sind Gelder, die sich auf den Bankkonten eines Unternehmens befinden und für laufende Transaktionen verwendet werden.
7. Kurzfristige Investitionen. Dies sind finanzielle Vermögenswerte, die das Unternehmen in naher Zukunft realisieren will und die nicht zur Kerntätigkeit des Unternehmens gehören.
8. Sonstige Umlaufvermögen. Diese Kategorie kann verschiedene unmittelbar mit der Produktion oder dem Verkauf von Waren verbundene Vermögenswerte umfassen, die nicht in die vorherigen Gruppen fallen.
Alle oben aufgeführten Positionen sind in der Liste der normierten Betriebsmittel enthalten und sollten bei der Analyse der Kapitalauslastung des Unternehmens berücksichtigt werden.
Unbewegliche Vermögenswerte:
Beispiele für unbewegliche Vermögenswerte sind:
- Gebäude und Strukturen - Gewerbe- und Wohngebäude, Fabrikräume, Lagerhallen usw.d.
- Grundstücke - Grundstücke für verschiedene Aktivitäten, zum Beispiel für den Bau oder die Landwirtschaft.
- Unbewohnte Räume - Büros, Geschäfte, Restaurants und andere Geschäftsräume.
- Infrastruktur - Brücken, Straßen, Tunnel, Eisenbahnschienen und andere Objekte, die für das Funktionieren von Städten und Regionen notwendig sind.
Unbewegliche Vermögenswerte haben einen langfristigen Wert und können verwendet werden, um Einkommen zu generieren. Sie können auch den Wert eines Unternehmens oder eines einzelnen Eigentümers erhöhen und als aktives Mittel dienen, um eine Finanzierung oder ein Darlehen zu erhalten.
Andere materielle Ressourcen:
Ein Beispiel für solche Ressourcen sind:
- immaterielles Vermögen: wie Rechte am geistigen Eigentum, Patente, Lizenzen.
- Grundstück: auf denen sich das Unternehmen befindet und die Produktionsprozesse durchgeführt werden.
- Immobilien: Gebäude und Strukturen, die sich im Eigentum des Unternehmens befinden, die für die Produktion oder administrative und wirtschaftliche Arbeit verwendet werden.
- Transportmittel: autos, Lastwagen, spezialisierte Maschinen, die für die Lieferung von Fertigprodukten oder Rohstoffen verwendet werden.
- Computer-Hardware: server, Computer, Drucker und andere Geräte, die zur Lösung von Produktionsaufgaben und zur Automatisierung von Arbeiten verwendet werden.
- Büroausstattung: tische, Stühle, Kopierer, Telefongeräte und andere Geräte, die in der Büroarbeit verwendet werden.
Alle diese Ressourcen sind für das Funktionieren eines Unternehmens wichtig, aber im Gegensatz zum Betriebskapital verschleißen sie normalerweise nicht schnell und haben eine längere Lebensdauer.
geistiges Eigentum:
Das Urheberrecht gewährt das Recht, ein Werk aus Literatur, Kunst oder Wissenschaft zu verwenden. Es kann ein Buch, ein Foto, ein Musikstück, eine Software und so weiter sein.
Patente sichern das ausschließliche Recht auf eine Erfindung, die ein Produkt oder ein Prozess sein kann. Die Erfindung muss neu sein, eine industrielle Anwendung haben und unvorhersehbar sein.
Marken werden zur Identifizierung von Waren und Dienstleistungen verwendet und sind ein eigenartiges Symbol für ein Unternehmen oder eine Marke. Sie können in Form eines Wortes, eines Logos, eines Symbols oder einer Kombination dieser Elemente sein.
Industrielle Muster sind die ursprünglichen und neuen äußeren Formen von industriellen oder manuellen Produkten, die einen ästhetischen oder dekorativen Wert haben.
Geistiges Eigentum ist ein wichtiges Element der Wirtschaft, da es Innovation, Geschäftsentwicklung und Schutz geistiger Rechte fördert.