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Breitenzonalität: Grundbegriffe und Prinzipien (Geographie der 7. Klasse)

Breitenzone - dies ist ein Merkmal der Verteilung der natürlichen Bedingungen und der Vegetation auf der Erdoberfläche, abhängig von der Breite. Der Breitengrad spielt eine Rolle bei der Gestaltung des Klimas und der Flora jeder Region.

Das Grundprinzip der Breitenzone besteht darin, dass sich die Lebensbedingungen und die vorhandenen Pflanzengemeinschaften ändern, wenn sie sich den Polen nähern. Auf der Erde können mehrere Bereiche unterschieden werden, von denen jede ihre eigene spezifische Flora und klimatische Eigenschaften hat.

Im ersten Bereich, der als tropisch bezeichnet wird, befinden sich der Äquator und die Umgebung bis zu 230 bis 240 Grad nördlicher und südlicher Breite. Hier wird das Klima das ganze Jahr über von feuchten, warmen Luftmassen gepflegt, und tropische Regenwälder und Wüsten sind unter den am weitesten verbreiteten Vegetationsarten zu finden.

Zweiter Bereich – gemäßigte Zone. Es liegt zwischen 240 und 660-700 Breitengraden auf beiden Hemisphären. Hier sind die Temperaturen im Herbst und Winter niedriger als in den Tropen, im Sommer ist es warm, aber nicht so heiß wie am Äquator. Die Vegetation in dieser Zone ist sehr vielfältig: Laub- und Nadelwälder, Wiesen.

Dritter Bereich – subarktische Zone - liegt zwischen 660-700 und 760-820 Breitengraden auf beiden Hemisphären. Das Klima ist hier kälter, die Temperaturen können im Winter auf -50 ° C sinken, im Sommer auf +10 °C. Riesige Mengen an Eis, verschneite Ödland und Tundra sind in dieser Zone zu finden, da unter solchen Bedingungen keine gewöhnlichen Pflanzen und Bäume existieren können.

Endlich die letzte – polare Zone. Es beginnt bei 760-820 Grad Breitengrad und nimmt ungefähr 90 Grad der gesamten Skala des Planeten ein. Hier leben Eisbären, Robben und Seelöwen. Aufgrund der stärksten kalten Winde, des Frosts und des Meereises hat sich hier ein arktisches Klima, eine spezifische Lebensumgebung, gebildet.

Das Konzept der Breitenzone

Wenn sie vom Äquator entfernt werden, manifestiert sich die Breitenzone in der Veränderung von Klimaaspekten wie Temperaturregime, Niederschlagsmenge, Sonnenscheindauer und anderen Faktoren. Dies beeinflusst die Bildung von Pflanzengemeinschaften, so dass verschiedene Breitenzonen durch eine eigentümliche Flora und Fauna gekennzeichnet sind.

Es gibt folgende Breitenzonen: Tropen, gemäßigte Breitengrade und arktische Breitengrade. In den Tropen, in denen sich der Äquator befindet, herrscht ein ständig warmes Klima mit hohen Temperaturen und hohen Niederschlägen. In gemäßigten Breiten, die zwischen tropischen und arktischen Breiten liegen, ist das Klima vielfältiger: die Winter sind kühl und die Sommer sind warm und die Niederschläge sind gleichmäßiger verteilt. Die arktischen Breiten zeichnen sich durch ein kaltes Klima mit niedrigen Temperaturen und niedrigen Niederschlägen aus.

Die Breitenzone ist von großer Bedeutung für das Verständnis der geographischen Merkmale verschiedener Regionen sowie für die Untersuchung der Auswirkungen klimatischer Bedingungen auf das Leben von Pflanzen und Tieren.

Grundprinzipien der Breitenzone

Die Grundprinzipien der Breitenzone sind:

Das PrinzipDie Beschreibung
Position in der BreiteDie klimatischen Eigenschaften von Gebieten hängen von der Lage an einer bestimmten Breite ab. Je näher am Äquator, desto wärmer und feuchter ist das Klima.
Geographischer GürtelDie Erde kann in geographische Gürtel unterteilt werden, von denen jeder seine eigenen klimatischen Eigenschaften hat. Die bekanntesten Gürtel sind die Tropen, gemäßigten Breiten und arktischen Breiten.
Die Hauptrolle des KlimasDas Klima ist der Hauptfaktor, der das Leben auf der Erde bestimmt. Es beeinflusst die Pflanzenwelt, die Tierwelt, die hydrologischen Ressourcen, die Landwirtschaft und viele andere Aspekte des Lebens.
Verschiedene KlimazonenAufgrund der Breitengradzone auf der Erde können verschiedene Klimazonen unterschieden werden - tropisch, gemäßigt und arktisch. Jede Zone hat ihre eigenen Eigenschaften und zeichnet sich durch unterschiedliche klimatische Bedingungen aus.

Die Grundprinzipien der Breitenzone ermöglichen ein besseres Verständnis der klimatischen und geographischen Merkmale verschiedener Regionen unseres Planeten und der damit verbundenen Prozesse. Dies ist wichtig für das Studium der Geographie und das Verständnis der menschlichen Interaktion mit der Umwelt.

Die Rolle des Klimas bei der Bildung der Breitenzone

Das Klima spielt eine wichtige Rolle bei der Bildung der Breitenzone, indem es die Eigenschaften und Verteilung von Vegetation und Tierwelt auf verschiedenen Breiten des Planeten bestimmt.

Die warmen äquatorialen und tropischen Breiten zeichnen sich durch hohe Temperatur und Feuchtigkeit aus, was für eine Fülle von Vegetation und eine Vielzahl von Tierarten sorgt. Eine große Menge an Niederschlag trägt zur Bildung dichter Regenwälder und Savannen mit einer reichen Vielfalt an Pflanzen und Tieren bei.

Die gemäßigten Breiten, die sich in den mittleren Breiten des Äquators befinden, sind durch variable klimatische Bedingungen und eine geringere Luftfeuchtigkeit im Vergleich zu den tropischen Breiten gekennzeichnet. Hier treffen sich Laubwälder, Steppen, Wiesen und Wüsten, und lebende Organismen müssen sich an sich ändernde Bedingungen anpassen.

Die kalten arktischen und antarktischen Breiten zeichnen sich durch niedrige Temperaturen und geringe Niederschlagsmengen aus. Hier leben frostbeständige Flechten und Sträucher sowie Tiere, die an die rauen Bedingungen der nördlichen und südlichen Regionen angepasst sind.

Das Klima ist direkt mit der Breitenzone verbunden und bestimmt den Charakter und die Arten von Vegetation und Tierwelt in verschiedenen Teilen des Planeten. Dieser Einfluss des Klimas bildet Umweltbedingungen und Ressourcen, die die Merkmale des Lebensstils und der Anpassungen lebender Organismen in verschiedenen Breitenzonen bestimmen.