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Kennwortkomplexitätsanforderungen in MS Windows Server: Liste der gültigen Regeln

MS Windows Server, das Betriebssystem von Microsoft, wird von vielen Organisationen und Unternehmen auf der ganzen Welt verwendet, um die Zuverlässigkeit und Sicherheit ihrer IT-Infrastruktur zu gewährleisten. Eine wichtige Sicherheitsmaßnahme ist die Anforderung an die Komplexität der von Benutzern verwendeten Passwörter. Richtig konfigurierte Passwörter helfen Ihnen, unbefugten Zugriff zu verhindern und wichtige Daten zu schützen.

Die Liste der gültigen Regeln für die Kennwortkomplexitätsanforderungen in MS Windows Server kann folgende Punkte enthalten:

  1. Länge des Passworts: das Passwort muss mindestens 8 Zeichen lang sein. Es wird jedoch empfohlen, längere Passwörter zu verwenden, z. B. ab 12 Zeichen.
  2. Vielfalt der Symbole: das Passwort muss Symbole verschiedener Kategorien enthalten, z. B. Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Dies hilft, das Brechen des Passworts durch Brute-Force-Verfahren zu erschweren.
  3. Verbot der Verwendung personenbezogener Daten: das Passwort sollte nicht auf persönlichen Informationen wie Benutzername, Geburtsdatum oder einer einfachen Folge von Zeichen basieren.
  4. Beschränkung auf doppelte Zeichen: das Passwort darf keine doppelten Zeichen wie "aaa" oder "111" enthalten. Dadurch wird es schwieriger, das Passwort zu knacken.

Die Einhaltung dieser Kennwortkomplexitätsanforderungen ist ein notwendiger Schritt, um Ihr System vor unbefugtem Zugriff zu schützen und wichtige Informationen vertraulich zu halten.

Beachten Sie, dass die Standardanforderungen je nach den Sicherheitsrichtlinien Ihrer Organisation oder Ihres Unternehmens geändert oder ergänzt werden können. Es wird auch empfohlen, die Passwörter regelmäßig zu ändern und nicht dasselbe Passwort für verschiedene Systeme und Dienste zu verwenden.

Länge des Passworts:

Die Kontrolle erfordert, dass das Passwort mindestens 12 Zeichen lang ist. Längere Passwörter erweisen sich als schwieriger zu finden oder zu knacken, daher sollten Sie Passwörter verwenden, die länger als 12 Zeichen sind. Die Anzahl der Zeichen kann erhöht werden, um den Schutz zu erhöhen.

Verwenden verschiedener Symboltypen:

Verwenden Sie verschiedene Arten von Zeichen, um das Kennwort zuverlässig zu halten:

  • Kleinbuchstaben (a-z)
  • Großbuchstaben (A-Z)
  • Ziffern (0-9)
  • Sonderzeichen (!, @, #, $, % usw.)

Die Kombination verschiedener Symboltypen erhöht die Gültigkeit des Passworts erheblich und macht es schwierig, das Passwort auszuwählen oder zu knacken.

Verbieten der Verwendung bekannter Passwörter:

  • Sie können keine Passwörter verwenden, die zu einfach und leicht zu erraten sind, z. B. "password", "123456" oder den Benutzernamen.
  • Es sind keine bekannten Wörter zulässig, einschließlich der Namen bekannter Orte, Personen, Organisationen oder Logos.
  • Zeichenfolgen wie "qwerty" oder "abcdef" dürfen nicht verwendet werden.
  • Einfache Passwortänderungen, wie das Hinzufügen eines einzelnen Zeichens oder einer Zahl am Anfang oder Ende eines Wortes, sollten vermieden werden.
  • Das Passwort darf keine persönlichen Informationen wie Vorname, Nachname, Geburtsdatum oder Telefonnummer enthalten.
  • Es ist verboten, Kennwörter zu verwenden, die weit verbreitet sind oder kompromittiert wurden, z. B. Kennwörter, die von anderen Konten gestohlen wurden.
  • Es wird empfohlen, eine Kombination aus großen und kleinen Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zu verwenden, um ein sichereres Passwort zu erstellen.

Anwenden von Zeitlimits zum Ändern des Kennworts:

In MS Windows Server können Sie Zeitlimits anwenden, um das Kennwort eines Benutzers zu ändern. Dies kann bei Bedarf nützlich sein, um sicherzustellen, dass das Passwort regelmäßig geändert wird und die Sicherheit des Systems verbessert wird.

Um Zeitlimits anzuwenden, müssen Sie die Funktionalität von Group Policy verwenden. Mit Group Policy können Sie Kennwortrichtlinien für Benutzergruppen oder einzelne Benutzer in einer Domäne konfigurieren.

Das wichtigste Werkzeug zum Festlegen von Zeitlimits für Kennwortänderungen ist die Kennwortrichtlinie "Mindestalter zwischen Kennwortänderungen" (Minimum password age). Mit dieser Richtlinie können Sie die Mindestanzahl an Tagen festlegen, die zwischen dem Ändern von Kennwörtern vergehen müssen.

In Windows Server ist diese Richtlinie standardmäßig auf 0 Tage festgelegt, was bedeutet, dass keine zeitliche Begrenzung vorliegt. Administratoren können diesen Wert jedoch entsprechend den Sicherheitsrichtlinien Ihrer Organisation ändern.

BedeutungDie Beschreibung
0Es gibt keine zeitlichen Einschränkungen
1Die Mindestdauer zwischen den Kennwortänderungen beträgt 1 Tag
7Die Mindestdauer zwischen Passwortänderungen beträgt 7 Tage
30Die Mindestdauer zwischen Passwortänderungen beträgt 30 Tage

Wenn sich der Richtlinienwert "Mindestdauer zwischen Kennwortänderungen" ändert, müssen Benutzer die angegebene Anzahl von Tagen warten, bevor sie ihr Kennwort erneut ändern können. Dies wird dazu beitragen, häufige Passwortänderungen zu verhindern und die Sicherheit des Systems zu erhöhen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Wartezeit zwischen dem Ändern des Kennworts ab der letzten Änderung des Kennworts des Benutzers gilt. Wenn der Benutzer das Passwort also für eine bestimmte Zeit nicht geändert hat, kann er es sofort ändern.

Verhindern, dass vorherige Kennwörter wiederverwendet werden:

In MS Windows Server gibt es eine Regel, die verhindert, dass vorherige Kennwörter beim Erstellen eines neuen Kennworts für ein Konto verwendet werden. Diese Regel ist wichtig, um die Sicherheit und den Schutz Ihrer Anmeldeinformationen zu gewährleisten.

Wenn Sie diese Regel aktivieren, speichert das System die vorherigen Kennwörter für jedes Konto und verhindert, dass der Benutzer dasselbe Kennwort erneut verwendet. Auf diese Weise werden die Benutzer gezwungen sein, bei jeder Änderung neue und komplexere Passwörter zu erstellen.

Das Verbot der Wiederverwendung früherer Kennwörter hilft, mögliche Angriffe auf das System zu verhindern, die auf dem Erraten des Kennworts oder der Verwendung von zuvor verwendeten Kennwörtern basieren.

Mit dieser Regel können Sie auch die Aktualität und Sicherheit Ihrer Anmeldeinformationen beibehalten, da Sie die Verwendung älterer und bereits kompromittierter Kennwörter verhindern.

Es ist wichtig zu beachten, dass der Systemadministrator das Verbot der Wiederverwendung früherer Kennwörter aktivieren und konfigurieren muss. Dazu können Sie die Sicherheitstools und -einstellungen von MS Windows Server verwenden.

Überprüfen, ob Antivirensoftware vorhanden ist:

Das Microsoft Windows Server-Sicherheitssystem verfügt über einen integrierten Mechanismus, um zu überprüfen, ob auf dem Computer Antivirensoftware vorhanden ist. Bei der Installation oder Aktualisierung des Betriebssystems aktiviert der Server diese Funktion automatisch, der Administrator kann Regeln für die Bestimmung der Antivirensoftware konfigurieren.

Um zu überprüfen, ob in Windows Server Antivirensoftware vorhanden ist, müssen Sie:

  1. Öffnen Sie das Sicherheitscenter. Gehen Sie dazu in die Systemsteuerung, wählen Sie System und Sicherheit und dann das Sicherheitsmanagement-Center aus.
  2. Klicken Sie auf den Link "Nach Antivirensoftware suchen". Dieser Link befindet sich normalerweise im Abschnitt "Computer schützen".
  3. Warten, bis die Überprüfung abgeschlossen ist. Das System überprüft, ob Antivirensoftware vorhanden ist, und zeigt das Ergebnis an.

Wenn die Antivirensoftware nicht installiert oder auf dem neuesten Stand ist, wird empfohlen, ein Antivirenprogramm zu installieren oder zu aktualisieren, um den Server vor Malware und anderen Bedrohungen zu schützen. Die aktuelle Antivirensoftware wird dazu beitragen, das Hacken des Servers und das Auslaufen vertraulicher Informationen zu verhindern.

Hinweis: Es wird empfohlen, lizenzierte Antivirensoftware zu verwenden, um den Server zuverlässig zu schützen und regelmäßig mit den Virendatenbanken zu aktualisieren.