Eine Lungenembolie ist eine der schwerwiegendsten und oft tödlichsten Komplikationen, die bei Patienten auftreten können. Diese Pathologie ist durch die Bildung eines Blutgerinnsels in den Gefäßen der Lunge gekennzeichnet, was zu einer Verletzung ihrer normalen Funktion und Durchblutungsintensität im Körper führt. Eine Lungenembolie kann als Folge der Trennung des Blutgerinnsels von der Wand des Venensystems und der anschließenden Übertragung in die Lunge durch die Arterien auftreten.
Eine Lungenembolie ohne Verbindung mit einem akuten Lungenembolie ist eine separate klinische Entität, die sich von der klassischen Form einer Lungenembolie unterscheidet. Es ist gekennzeichnet durch das Fehlen einer akuten Herzinsuffizienz sowie durch die Aufrechterhaltung der Hämodynamikwerte. In diesem Fall kann der Patient Symptome im Zusammenhang mit Atemnot, Schmerzen in der Brust und anderen Manifestationen haben.
Eine Lungenembolie ohne Verbindung mit einem akuten Lungen Herz hat eine ICD-10-Klassifikation (Internationale statistische Klassifizierung von Krankheiten und Gesundheitsproblemen, 10. Überarbeitung). Die Codes in dieser Klassifizierung ermöglichen die Diagnose und Klassifizierung des pathologischen Prozesses sowie die Kommunikation mit anderen Zuständen und Krankheiten.
Konzept und Entwicklungsmechanismus
Einer der Hauptmechanismen für die Entwicklung von LE ohne OLS ist die Bildung eines Thrombus in den tiefen Venen der unteren Extremitäten (Venenthrombose), der durch Pumpen und Eindringen in das Lungenarteriensystem eine Embolie verursachen kann. Mit anderen Worten, das Auftreten eines Blutgerinnsels in den Venen der unteren Extremitäten ist die Hauptursache für die Entwicklung von LE ohne OLS.
Auch unter den Faktoren, die zur Entwicklung von LE ohne OLS beitragen, können folgende hervorgehoben werden:
| Faktor | Die Beschreibung |
|---|---|
| Blutflussstase | Verlangsamung oder Störung des normalen Blutflusses in den Venen der unteren Extremitäten, was zur Bildung eines Blutgerinnsels beiträgt. |
| Hyperkoagulation | Ein Zustand, in dem das Blut aufgrund einer Störung des Gleichgewichts zwischen Gerinnung und Fibrinolyse anfälliger für die Bildung von Blutgerinnseln wird. |
| Erhöhter zähflüssiger Blutwiderstand | Erhöhung der Blutviskosität, was zur Ansammlung von roten Blutkörperchen und Blutplättchen in den Gefäßen beiträgt. |
| Niederlage des Endothels | Pathologische Veränderungen der Gefäßwände, die zur Bildung eines Blutgerinnsels führen können. |
| körperliche Aktivität | Direkter Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und der Entwicklung von Thrombosen in den Venen der unteren Extremitäten. |
Ursachen und Risikofaktoren
1. Thromboembolie der unteren Extremitäten: Die Bildung von Blutgerinnseln in den Venen der unteren Extremitäten, die sich später lösen und in die Lungenarterie eindringen können.
2. Parenterale Drogen: Die Verwendung von Betäubungsmitteln durch Injektion kann zur Bildung von Blutgerinnseln und anschließendem LE führen.
3. Herzinsuffizienz: Eine verminderte Herzfunktion kann zu Stagnation in den Blutgefäßen führen, was zur Bildung von Blutgerinnseln und zum Risiko von LE beiträgt.
Zu den Risikofaktoren, die die Wahrscheinlichkeit von LE erhöhen können, gehören:
1. Immobilisierung: Längere Unbeweglichkeit, zum Beispiel aufgrund eines postoperativen Zustands oder eines Dekubitus, kann zur Bildung von Blutgerinnseln beitragen.
2. Fettleibigkeit: übermäßige Mengen an Körperfett können das Risiko für Blutgerinnsel und die Entwicklung von LE erhöhen.
3. Schwangerschaft und Geburt: Physiologische Veränderungen im Körper einer Frau während der Schwangerschaft und nach der Geburt können die Wahrscheinlichkeit erhöhen, Thromboembolien und LE zu entwickeln.
4. Krebs und seine Behandlung: bestimmte Krebsarten und Behandlungsmethoden, einschließlich Chemotherapie und Strahlentherapie, können das Risiko für Thromboembolien und LE erhöhen.
5. Genetische Gerinnungsstörungen: Eine Vererbung auf der Blutgerinnungsebene kann die Wahrscheinlichkeit von Blutgerinnseln und der Entwicklung von LE erhöhen.